
Öffnen des original Goldhalsreifs
Wie brachte der Fürst eigentlich seinen Goldhalsreif um den Hals? Ganz einfach, er war mit einem drehbaren Verschluss gesichert und konnte dann aufgeklappt werden.

Wie brachte der Fürst eigentlich seinen Goldhalsreif um den Hals? Ganz einfach, er war mit einem drehbaren Verschluss gesichert und konnte dann aufgeklappt werden.

Der Schwanenkopf sitzt als Haken auf einem leicht gewölbtem Beschlagblech. Er war möglicherweise auf einem Holzstab aufgenagelt. Die länglichen Augen und das Kopfgefieder sind eingeritzt. Oft sind solche Vogelköpfe auch als Abschluss von Henkeln oder Griffen ausgeformt.

Zwei Experten der Keltenwelt am Glauberg geben Einblicke in die Ursprünge und die Entwicklung der keltischen Kultur und skizzieren wichtige Merkmale der keltisch geprägten Eisenzeit von ihren Anfängen bis zum Eintreffen der Römer.

Zu den immergrünen Pflanzen, die unter anderem gerne als Dekoration zur Weihnachtszeit genutzt werden, gehört die Mistel. Häufig wird dabei auf keltische Bräuche verwiesen. Aber was wissen wir tatsächlich?

Der auf der Rückseite abgeflachte Griff war mit Ösen an Splintstiften befestigt, die an einen Kasten oder eine Truhe aus Holz angeschlagen wurden.
In der Mitte der Konstruktion steht eine Büste des bärtigen Meergottes Neptun. Die Büste wird auf beiden Seiten von Delfinen im offenen Maul getragen.

Der Schlüsselgriff in der Form eines Hundekopfes zeigt auf seiner massiv gegossenen Unterseite die viereckige Schäftung für den eigentlichen Schlüsselbart aus Eisen. Der Kopf mit stumpfer, geöffneter Schnauze und angelegten, spitzen Ohren liegt auf den ausgestreckten Vorderläufen des Hundes.

Diese sehr feine und dünnwandige Schwarzfirniskeramik wurde im 3. und 4. Jahrhundert ausschließlich in Trierer Töpfereinen hergestellt und in die gallischen und germanischen Provinzen geliefert. Charakteristisch für die Keramikgattung ist ein metallisch glänzender Überzug und in Barbotine-Technik aufgebrachte, meist weißen Dekore und Inschriften.

Die glänzend rot überzogene Schüssel wurde in Rheinzabern hergestellt. Sie stammt aus der Produktion des Töpfers Julis II. Eine Besonderheit ist der in Barbotine-Technik freihändig aufgetragene angekettete Hund auf dem breiten Schüsselrand.

Becher der Form Dragendorff 30. Im Zentrum des Scherbens steht eine nach rechts gedrehte weibliche Gewandfigur, darüber sind Reste eines nach links blickenden bärtigen Kopfes zu erkennen.

Schüssel der Form Dragendorff 37 mit dem Töpferstempel LVTIIVOSF, zu lesen als LUTEVOS FECIT, also „Lutevos hat es (das Gefäß) hergestellt“.