Ziel des Lernspieles ist es, zusammengehörige Paare (Bild/Begriff) zu bilden. Dazu muss die Vorlage natürlich zuerst in Dreiecke zerschnitten werden. Im Lesetext erfahrt ihr mehr über die abgebildeten Gegenstände.

Die Büste zeigt die Darstellung eines nubischen Knaben. Aus dem kurzen Hals entwickelt sich der kindliche Kopf mit vollen Wangen und dicken, leicht geöffneten Lippen. Zwischen den weit auseinander stehenden Augen mit aufgebohrten Pupillen sitzt die kurze und breite Nase.

Die flache Muschelflasche mit kurzem Stengelfuß wurde in einer zweiteiligen Form geblasen. Um den kurzen breiten Hals läuft in zwei Reihen ein dünner Glasfaden.

Der durchsichtig farblose Glasbecher hat eine schlanke Zylinderform, die unten gerundet ist. Er schließt mit einem kurzen Fuß und flacher Fußplatte ab.

Der kugelige Becher aus farblosem Glas trug vier große farbige Nuppen auf der Wandung, abwechselnd in gelb und grünblau. Jeweils mittig dazwischen saßen kleine gelbe Glastupfen.

Der konische Becher mit gerundetem Boden trägt eine aufwändige figürliche Kerbschliffverzierung. Der von der Glasmacherpfeife abgesprengte Rand war nachgeschliffen, unterhalb des Randes laufen zwei parallele Rillen.

Die Bildlampe mit angesetztem Ringhenkel zeigt einen nach links angreifenden Gladiator. Sie wurde wahrscheinlich im Rheinland produziert.

Die henkellose Bildlampe zeigt eine Taube, die auf einem Ölzweig sitzt. Sie stammt wahrscheinlich aus Werkstätten in Gallien oder der heutigen Schweiz.

Die große Ziegelplatte diente in römischer Zeit als Abdeckung einer Fußbodenheizung (Hypocaustum). Sie hat das Standartmaß eines sog. Laters. Der Ziegel wurde zwischen 150 und 230 n. Chr. an einem unbekannten Ort hergestellt und im Dorf vor dem Kastell verbaut.