
Bronzener Halsring mit Koralleinlagen
Der offene Halsreif ist ein Zufallsfund, der zusammen mit fünf Armringen beim Sandabbau im Sieb hängen geblieben ist. Der zuständige Revierförster hat die Funde 1956 im Historischen Museum in Hanau abgegeben.

Der offene Halsreif ist ein Zufallsfund, der zusammen mit fünf Armringen beim Sandabbau im Sieb hängen geblieben ist. Der zuständige Revierförster hat die Funde 1956 im Historischen Museum in Hanau abgegeben.

Wie darf man sich das Aussehen des Keltenfürsten vom Glauberg vorstellen? In diesem Film gehen wir dieser Frage nach. Die Keltenwelt am Glauberg befindet sich nämlich in der außergewöhnlichen Situation, bei der Rekonstruktion nicht nur auf Grabbeigaben zurückgreifen zu können.

Die Menschen, die wir in unserer Sonderausstellung „KELTEN LAND HESSEN – Eine neue Zeit beginnt“ genauer unter die Lupe nehmen, prägten die Eisenzeit in Deutschland. Sie gründeten lange vor dem Mittelalter große stadtartige Siedlungen.
Ziel des Lernspieles ist es, zusammengehörige Paare (Bild/Begriff) zu bilden. Dazu muss die Vorlage natürlich zuerst in Dreiecke zerschnitten werden. Im Lesetext erfahrt ihr mehr über die abgebildeten Gegenstände.

Dieser geschlossene Frauenschuh ist fast vollständig mit Brand- und einem Teil der genagelten Laufsohle erhalten. Er wurde gleich nach der Ausgrabung 1907 restauriert und mit einem rötlichen Leder unterfüttert. Das Oberleder ist reich dekoriert mit kleinen ausgestanzten Kreisen und Randornamenten.

Der Goldring trägt als Gemme einen Onyx in einer schlichten Fassung. Der in zwei Lagen unterschiedlicher Farbe aufgebaute Stein ist als Nicolo gearbeitet, d. h. die obere helle Schicht ist oval und so dünn geschliffen, dass die untere, dunkle Lage durchschimmert und die Bildzone lichtblau erscheinen lässt.

Der nur zum Teil erhaltenen Eisenring trägt eine grob geschnittene Gemme, die den Sonnengott Sol Invictus zeigt. Der Gott fährt in einem von vier galoppierenden Pferden gezogenen zweirädrigen Wagen nach links.

Der Reif des Fingerringes besteht aus einem breiten Band, das mit geometrischen Punkt- und Kerbmustern verziert ist. Auf der ovalen Platte in der Mitte ist die Darstellung der spartanischen Königin Leda mit dem Schwan geprägt.

Einen zierlichen Frauenfuß schmückte diese Sandale. Ihr Querriemen ist mit einer feinen Vergoldung dekoriert. Die Sohle ist im Umriss der Zehen ausgeschnitten, die Unterseite entlang des Randes genagelt.

Der Reif des Fingerringes besteht aus drei nebeneinander gelegten Drähten, der mittlere ist mit einer Reihe Perlen verziert. Die Enden der beiden äußeren Drähte sind in die Form von Schlangenköpfen gebracht. Auf der ovalen Platte ist die Darstellung der spartanischen Königin Leda mit dem Schwan geprägt.