
Männerschuh (Carbatina)
Aus einem einzigen Stück Leder ist die Carbatina für einen Mann gefertigt. Der heute weitgehend ergänzte Zehenteil bestand aus einem Riemengeflecht.

Aus einem einzigen Stück Leder ist die Carbatina für einen Mann gefertigt. Der heute weitgehend ergänzte Zehenteil bestand aus einem Riemengeflecht.

Der rosettenförmige Ohrring ist aus Goldblech gefertigt und in zwei Reihen in Durchbruchtechnik verziert. Die äußere Reihe ähnelt kleinen, nach innen geöffneten Halbmonden bzw. Pelten.

An einer Schmalseite des Gürtelbeschlags aus Bronze sind Reste eines Scharniers erhalten, in dem ursprünglich die bewegliche Schnalle des Gürtels befestigt war. Der halbrunde Abschluss an der anderen Seite umschließt zwei runde Öffnungen und trägt am äußeren Rand drei kleine Ösen. Mit Stiften auf der Rückseite wurde die Platte durch den Ledergürtel gesteckt.

Auf der Rückseite der Bronzescheibe, die als Gürtelschließe diente, steht ein Stift mit rechtwinklig anschließender, dreieckiger Öse vor. Auffällig ist die mehrfarbige Emaillierung in Millefioritechnik auf der Vorderseite. Zwei Trennstege aus Bronze gliedern die Scheibe in drei konzentrische Zonen.

Die kleine Scharnierfibel stellt einen nach rechts schreitenden Löwen dar. Dieser dreht dem Betrachter seinen plastisch gearbeiteten Kopf zu. Der Körper ist mit grünen und orangefarbenen Emailpunkten verziert, die Augen sind möglicherweise aus Bernstein eingelegt.

Die Fibel besitzt ein halbmondförmiges Kopfteil mit roter Emaileinlage. Der runde Mittelteil ist mit blauweißem Email in Millefioritechnik verziert, nach innen ist noch ein rotes und ein blaugrünes Emailfeld abgesetzt. Der Fibelfuß endet in einem stilisierten Tierkopf.

Die Eule ist mit ihrem Körper nach rechts gewandt. Ihr Kopf mit dem kräftigen hakenförmigen Schnabel ist gedreht und blickt den Betrachter frontal an.

Die durchbrochene Scheibenfibel zeigt die Göttin Viktoria, die auf einer Weltkugel steht und in der linken Hand einen Palmzweig hält. Vor ihr sitzt ein Adler, der einen Lorbeerkranz im Schnabel trägt.

In den massiven, geschmiedeten Goldring ist eine geschnittene Gemme einfügt, die den heiligen Berg Kappadokiens, den Mons Argaios, zeigt. Auf dem mittleren, dem höchsten der drei Gipfel, ist ein Kranz zu sehen.